Die Tragkraftspritze

Unsere Löschfahrzeuge verfügen alle über einen eingebauten Wassertank. Dieser beinhaltet zwischen 1.000 und 2.500 Liter Wasser und ist ständig komplett gefüllt. Er dient dazu im Brandfall zügig einen Löschangriff vortragen zu können, ohne auf eine externe Wasserquelle angewiesen zu sein. Zumindest in der Anfangsphase eines Brandeinsatzes ist ein solcher Wassertank oft Gold wert.


In einem zweiten Schritt ist der Aufbau einer externen Wasserversorgung sicherzustellen. Von einem Hydranten oder von einem Bach wird hierfür eine Schlauchleitung zum Brandobjekt verlegt. Befindet sich der Brandort allerdings weit außerhalb der besiedelten Flächen, wie es beispielsweise bei einem Aussiedlerhof der Falls ist, so ist die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke sicherzustellen.


Oft reicht dann der Druck der Wasserleitung nicht aus um das Wasser von der Entnahmestelle bis zum Löschfahrzeug zu fördern. Durch die Reibung im Schlauch und durch die Überwindung von Höhenunterschieden verliert das Wasser immer mehr an Druck. In diesem Fall müssen in regelmäßigen Abständen eine oder mehrere Tragkraftspritzen zwischengeschalten werden. Mit diesen Tragkraftspritzen ist es möglich bei 8 bar Druck 800 Liter Wasser die Minute zu fördern. Auf diese Weise wird der Druck in der Schlauchleitung über die gesamte Wegstrecke aufrechterhalten und es ist sichergestellt, dass auch Wasser dort ankommt, wo es in diesem Moment am dringendsten benötigt wird: an der Einsatzstelle.


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